Genmanipulierte Kartoffel für Spanien
Spanien lehnt sich in Sachen genmanipulierter Kartoffel ziemlich weit aus dem Fenster. Während Italien sich dagegen aussprach und Frankreich weitere Forschungen unternehmen will, ehe sie das neue Gewächs zum Anbau freigibt, hat Spanien erklärt, diese Pflanze sei unbedenklich für die menschliche Gesundheit.
MADRID/SPANIEN (08.03.2010): Spanien lehnt sich in Sachen genmanipulierter Kartoffel ziemlich weit aus dem Fenster. Während Italien sich dagegen aussprach und Frankreich weitere Forschungen unternehmen will, ehe sie das neue Gewächs zum Anbau freigibt, hat Spanien erklärt, diese Pflanze sei unbedenklich für die menschliche Gesundheit. Sie soll im Prinzip allerdings auch nicht zum Verzehr angebaut werden, sondern zur Herstellung von Kartoffelstärke, wie sie für die Papierherstellung benötigt wird. Man verfüge inzwischen über fünf Jahre wissenschaftlicher Erfahrung in dieser Angelegenheit. Fachleute bestritten die Notwendigkeit, dieses genmanipulierte Produkt in Spanien anzubauen, da es hierzulande keine bedeutende Papierherstellungsindustrie gebe. Die multinationale Firma BASF hat bisher nur für Tschechien und Deutschland eine Anbaugenehmigung beantragt.
Mit freundlicher Genehmigung von www.arena-info.com – ARENA - Der deutschen Tageszeitung für das Alt Empordà
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