Al-Qaida-Koordinator zu vier Jahren Gefängnis verurteilt
Ein algerisches Gericht hat Mohamed Serai, Mitglied der in Spanien aktiven Al-Qaida-Gruppe, zu vier Jahren strenger Haft verurteilt.
KAIRO/MADRID/SPANIEN (05.04.2010): Ein algerisches Gericht hat Mohamed Serai, Mitglied der in Spanien aktiven Al-Qaida-Gruppe, zu vier Jahren strenger Haft verurteilt.
Wie die algerische Agentur APS am Donnerstag meldet, hatte Serai in engem Kontakt zu den Terrorgruppierungen gestanden, die zu verschiedenen Zeiten in Russland (Tschetschenische Teilrepublik), im Irak und in Afghanistan agiert hatten.
Der unter dem Decknamen Abu Dar bekannte Extremist war in Spanien der Verbindung mit der Gruppierung verdächtigt worden, die zur Al-Qaida gehört und Kämpfer nach Tschetschenien, in den Irak und nach Afghanistan geschickt hatte. Im Jahre 2006 wurde er nach seiner Rückkehr aus Spanien von den algerischen Geheimdiensten in einem Hafen verhaftet.
Serai war für die Verbindung mit den Terroristen und für die finanzielle Sicherstellung ihrer Aktivitäten in Konfliktgebieten zuständig.
Im Prozess hatte die Anklage für den Al-Qaida-Koordinator zehn Jahre Gefängnis gefordert. Das Gericht verhängte jedoch eine mildere Strafe aufgrund der Tatsache, dass Serai an den Terroranschlägen bzw. Kampfhandlungen nicht persönlich teilgenommen hatte.
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