Oryx - die große Quelle im Hafen La Luz

Der Ölkonzern Oryx Iberia hat mit dem Bau der größten Tanklager im Hafen von Las Palmas begonnen, von dem er in fast allen Ländern der afrikanischen Küste exportieren will. Das Unternehmen, eine Tochtergesellschaft der Addax & Oryx multinational, wird in den nächsten Jahren fast 110.000.000 Euro in eine logistische Basis für bis zu ca. 321.000 m ³ Lagerkapazität investieren, sowie in zwei Lastkähne, die dann die Schiffe versorgen sollen, welche vor Anker liegen.

 

"Der Hafen von Las Palmas wird in den kommenden Jahren eine deutliche Steigerung der Aktivitäten erfahren, wie das Bunkern von Treibstoff und anderen Versorgungsgütern, nachdem er sich jahrelang in fast den gleichen Zahlen bewegte." Der CEO von Oryx Iberia, Alejandro Roque, ist sehr aufgeregt und zuversichtlich, was die Expansion in La Luz betrifft. Darüber hinaus haben in der Schweiz ansässige Unternehmen schon im Frühjahr ein sehr entschlossenes Angebot auf den Weg gebracht. Sie wollen den Bekanntheitsgrad des Hafens steigern und mit sicheren internationalen Geschäften festigen. Dabei sehen sie Gran Canaria als einen Umschlagplatz für den Export von Kraftstoffen auf den Afrikanischen Kontinent. Diese Idee ist nicht neu, doch erscheint sie nun realisierbar.

 

Oryx Iberia begann am 1. August mit den wichtigsten privaten Arbeiten im Hafen, die für Las Palmas einen Sprung zum Lieferant von Qualitäts-Erdölprodukte und in der Diversifizierung der Versorgung möglich machen.

 

In der ersten Phase des Projektes werden 35.000 Quadratmeter auf der Rückseite des Docks von La Esfinge bereitgestellt. Dort werden 13 riesige Tanks mit einer Kapazität von 221.000 m3 und rund 21 m Höhe erstellt. Hinzu kommen Pipelines, um die Schiffe direkt am Dock zu versorgen.

 

Später, in einer zweiten Phase, wird es innerhalb von La Esfinge Entwicklungen geben, die eine Kapazitätssteigerung von 100.000 Kubikmetern ermöglichen. Dabei sollen im nächsten Sommer ökologische Treibstofftanks zum Einsatz kommen.

Das Öl-Unternehmen plant den Hafen in seine Operationsbasis zu wandeln, die den afrikanischen Kontinent beliefern soll wie Mauretanien, Senegal und Sierra Leone. Dabei gibt das Unternehmen dem Hafen von La Luz eine Sicherheitsgarantie. Ende 2012 soll das Logistikzentrum in Betrieb gehen und man erwägt den Kauf von zwei Lastkähnen, die Schiffe auf See versorgen sollen.


Oryx Iberia investiert insgesamt 110 Mio. Euro, was die größte private Investition im Hafen darstellt und erhält damit auch das größte Lager in La Luz. Um eine Vorstellung zu bekommen, hier ein Überblick. Insgesamt haben die Ölgesellschaften zusammen 331.000 m ³. Cepsa-Petrocan-Ducar davon rund 150.000 Kubikmeter und Shell rund 60.000 Kubikmeter Lagerkapazität in Auftrag gegeben.



30.09.11 05:59

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