Pevolca senkt Alarm bei La Restinga
Der Ausschuss für zivile Schutzmaßnahmen bei vulkanischen Risiken (Pevolca) hat am Mittwoch den roten Alarm im Seegebiet vor El Hierro, wo es zur Eruption kam, auf eine maritime Sperrzone von 4 Seemeilen zurückgesetzt, da es zu einem "Deutlichen Rückgang in der Höhe der Seismizität des eruptiven Phänomens" gekommen ist. So wird auch der Alarm in La Restinga und dem Rest der Insel auf gelb gesetzt. Eine weitere Maßnahme ist ein nördlicher Transitkorridor für Schiffe von etwa 0,25 Meilen.
Das Nationale Geographische Institut veröffentlichte Daten für die letzte Woche, die 28 Ereignisse zeigen. Dabei war aber nur eines, das die Größenordnung von mehr als drei Grad hatte und für die Bevölkerung spürbar war. Auch das Gebiet der Eruption bleibt weiterhin im Meer des Golfs, in einer Tiefe zwischen 15 und 25 Kilometern.
Viele Bewohner nehmen starken Schwefelgeruch war, doch konnten an den Detektoren der Luftmessstationen keine gesundheitsschädlichen Werte ermittelt werden. Man geht davon aus, dass sich der Bereich „stabilisiert und die seismischen Werte bestätigen, dass der Tremor eine einzige Quelle hat.“ Eine Woche werden Fragmente von Lava untersucht, von deren Analyse man sich neue Informationen über die Entwicklung des Prozesses erhofft.
Das IGN bestätigt nach Messungen des Forschungsschiffes Ramon Margalef, dass der Vulkankegel viel Material ausgeworfen hat. Derzeit gibt es drei vulkanische Kegel die mit einander verbunden sind und auch sehr nahe beieinander liegen. Sie erreichen mittlerweile eine Tiefe von 160-180 Metern.
09.12.11 12:14
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